|
Zum Politiker wird man nicht geboren,
man kann auch keinen Lehrvertrag über die Berufsausbildung
zum Politiker abschließen. Wenn man sich jedoch für
andere Menschen, seine Gemeinde, seine Stadt, sein Land
einsetzen will, wenn man Lebens- und Berufserfahrung und
auch Menschenkenntnis einsetzen kann, wenn man bereit
ist, sich ehrenamtlich zu engagieren, kann man auch eine
politische Tätigkeit übernehmen.
Politik findet in erster Linie ehrenamtlich statt. Nur
wenige „leben von der Politik“, wenn sie besondere
„Wahlämter auf Zeit“ übernommen
haben, z.B. Abgeordnete des Landtags, des Bundestags,
des Europaparlaments.
Ehrenamtlich
für andere da sein: „Die Kommunalpolitiker“
In Bielefeld hat jeder Stadtbezirk ein Parlament, die
Bezirksvertretung. Sie besteht aus zwischen 15 bis 19 Mitgliedern,
die bei der Kommunalwahl von den Bürgern gewählt
werden. Diese sogenannten Bezirksvertreter beraten alle
kommunalpolitischen Dinge, die in ihrem Stadtbezirk zu
entscheiden und zu regeln sind, z.B Straßen- und
Kanalbau, Sportstätten, Bebauungspläne und,
und .... Gegenüber dem Rat der Stadt haben die
Bezirksvertretungen in vielen ihren Stadtbezirk
betreffenden Fragen Entscheidungs- und Anhörungsrechte.
Für die Gesamtstadt Bielefeld wird alle 5 Jahre bei
der Kommunalwahl der Rat der Stadt gewählt. Er besteht
zur Zeit aus 66 Ratsmitgliedern, die alle ehrenamtlich
tätig sind.
Erstmalig haben die Bielefelder Bürgerinnen und Bürger
1999 ihren Oberbürgermeister direkt gewählt.
Mit überzeugender Mehrheit wurde Eberhard David zum
hauptamtlichen Oberbürgermeister, als Vorsitzender
des Rates und Chef der Stadtverwaltung gewählt und 2004 wiedergewählt. Der Rat beschließt
die wichtigen Dinge für die Gesamtstadt,
z.B. den städtischen Etat, die wichtigen Bau- und
Verkehrspläne, die kommunalen Steuern und Gebühren
usw.
Neben den 66 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern gibt es 162
ehrenamtliche Bezirksvertreter, insgesamt also 222 Bielefelder
Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlich in
ihrer Freizeit Bielefelder Kommunalpolitik für die
Bürger der Stadt betreiben.
Die CDU stellt 22 von 66 Ratsmitgliedern und 53 von 162
Bezirksvertretern und ist damit die stärkste kommunalpolitische
Kraft in Bielefeld.
Diese Ratsmitglieder und Bezirksvertreter werden jeweils
vor der Kommunalwahl von den Mitgliedern ihrer Partei
(die Bielefelder CDU hat ca. 1.700 Mitglieder) als Kandidaten
nominiert. Sie stellen sich dann bei der Kommunalwahl
dem Votum der Bürger. Wenn sie gewählt sind,
arbeiten sie im Rat oder in den Bezirksvertretungen ehrenamtlich
für die Zukunft der Stadt und sind Ansprechpartner
für Anliegen und Wünsche aller Bürger.
Daneben haben sie aber auch die Aufgabe, die hauptamtliche
Verwaltung der Stadt zu kontrollieren. Die Ratsmitglieder
und Bezirksvertreter schließen sich zu Fraktionen,
je nach Partei getrennt, zusammen und wählen aus ihren
Reihen einen Fraktionsvorsitzenden. Der Vorsitzende der
CDU – Ratsfraktion ist Rainer
Lux.
Mitmachen
statt abseits stehen
Kandidaten für die Kommunalpolitik aufzustellen,
ist jedoch nicht die einzige Aufgabe der Parteien. So
sind die Mitglieder der CDU (und jeder Bürger kann
Mitglied einer Partei werden) in Stadtbezirks- und Ortsverbänden,
entsprechend ihres Wohnsitzes, zusammengefasst. Die
CDU in Bielefeld hat 10 Stadtbezirks- und 6 Ortsverbände.
Dort wählen die Mitglieder der Partei alle 2 Jahre
ihren Stadtbezirks- oder Ortsvorstand, der für die
organisatorischen und inhaltlichen Arbeiten zuständig
ist. Sie alle bilden zusammen bei der CDU den Kreisverband,
für den ebenfalls alle 2 Jahre der Kreisvorstand
gewählt wird. Kreisvorsitzender der Bielefelder CDU
ist Bernd Landgraf.
Mit den Bürgern vor Ort, mit Firmen und Vereinen
im Gespräch zu bleiben, Anregungen und Wünsche
aufzunehmen, Politik umzusetzen und eigene Vorschläge
und Initiativen zu entwickeln, ist Aufgabe sowohl der
Rats- und Bezirksvertreter als auch der CDU Stadtbezirks-
und Ortsverbände.
Um deren Arbeit zu ermöglichen und zu organisieren,
gibt es die hauptamtlichen Geschäftsstellen mit je
einem Geschäftsführer.
Der Geschäftsführer des CDU – Kreisverbandes
ist Arnold Hildebrand.
Der Geschäftsführer der CDU – Ratsfraktion
ist Detlef
Werner.
Während im Rat sogenannte Fachausschüsse (z.B. Schulausschuss, Finanzausschuss, Stadtentwicklungsausschuss etc.)
Ratsentscheidungen vorbereiten, gibt es bei der
Bielefelder CDU auch Arbeitskreise und Arbeitsgruppen,
die sich mit inhaltlichen Themen (wie z. B. Sicherheitspolitik,
Bildungspolitik, Ausländerpolitik usw.) befassen.
Diese Arbeitskreise sind z.T. auch offen für Nichtmitglieder und befassen
sich auch mit landes- oder bundespolitischen Themen. So
bereiten sie auch Bielefelder Anträge für Bundes-
und Landesparteitage der CDU vor.
Vereinigungen
als Ideenschmiede
Darüber hinaus gibt es in der CDU verschiedene Vereinigungen,
die sich mit gruppenspezifischen Themen befassen. In diesen
Vereinigungen kann man Mitglied werden, ohne Mitglied
der CDU zu sein.
Die Vereinigungen sind:
» Junge
Union (JU, Mitgliedschaft von 14-35 Jahren)
» Schüler
Union (SU, Mitgliedschaft für Schüler ab 12 Jahren)
» Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS, für Studenten der Bielefelder Hochschulen)
»
Frauen Union
» Senioren
Union, Mitgliedschaft ab dem 60. Lebensjahr
»
CDA – Sozialausschüsse, Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft
»
MIT, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung
»
EAK, Evangelischer Arbeitskreis
»
GPA, Gesundheitspolitischer Arbeitskreis
Sie sehen, es gibt vielfältige Möglichkeiten,
auch für Sie ehrenamtlich in der Politik mitzumachen.
Engagement und gesunder Menschenverstand sind immer gefragt.
Haben Sie Lust?
Rufen
Sie uns an oder besuchen Sie uns.
Wir informieren Sie gerne weiter. |
|
|
 |
| Termine |
Bielefelder Gespräch der Adenauer Stiftung
21.09.2010 -
Bielefelder Gespräch der Adenauer Stiftung mit Innenminister a.D. Heinz Eggert (Sachsen) zum Thema 20 Jahre Deutsche Einheit. Theaterlabor Bielefeld, Hermann-Kleinewächter-Strasse 4
|
|
 |
|
|
 |
| Ticker |
Lena Strothmann Newsletter |
|
| Video-PodCast |
|
|
|